Interview: Jenz Steiner (31) – Der King vom Prenzlauer Berg

Geschrieben vom Ecoluddit

Themenfeld: Interviews

Jenz Steiner ist Publizist und HipHop-Aktivist seit Anfang der Neunziger Jahre. Er war Teil der Ostberliner SWAT-Posse und Mitbegründer des Storm-Magazins. Ich bin schon länger stolzer Besitzer seiner VÖ “Disko in der U-Bahn” (2003), seinem zweiten Album, welches er zusammen mit den Pilskills veröffentlicht hat und welches (ebenso wie dieses Blog) unter der Creative Commons-Lizenz veröffentlicht ist. Richtig aufmerksam bin ich auf Jenz Steiner geworden, als ich in der Heinrich-Böll-Bibliothek an der Greifswalder Straße auf Recherche war und dort das HipHop Lexikon in die Hand bekam, dessen Mitautor er ist. Weiterhin hat er u.a. “Bei uns geht einiges – Die deutsche HipHop-Szene” publiziert, sowie war er Teil des Funkviertels (R.I.P.), aus dem wiederum einige Künstler in Spokenview und Snuff Pro aufgegangen sind.

Unser Treffen fand in einem Café im Prenzlauer Berg statt, in jenem Bezirk, in dem Jenz Steiner aufgewachsen ist und welcher Steiners Identität und seinen Blick auf den deutschen HipHop empfindlich mitgeprägt hat. Ich empfand es als sehr verantwortungsvoll und schwierig, aus den 90 min. Rohmaterial die Aussagen zu picken, wie es das Konzept dieses Weblogs vorgibt und ohne dabei die Längenrichtlinie zu sprengen. Jenz Steiner wirkt auf mich als ein sehr überlegter und intelligenter Zeitgenosse, der nicht vergessen hat, dass unsere Gegenwart in einem permanenten Bezug zu unserer Geschichte steht. Ich hoffe, dass ich ihm mit dieser Auswahl seiner – durch die Bank – spannenden und unterhaltsamen Statements gerecht geworden bin.

 
 Interview: Jenz Steiner (31) - Der King vom Prenzlauer Berg [14:32m]: Play Now | Play in Popup | Download

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2 Kommentare für diesen Post Ich bin gespannt auf Deinen ...

  1. Eva sagt:

    an den HipHop-Aktivist ein nettes Hi aus Wien
    sendet Eva

  2. Lion sagt:

    lustig, das mit v-mann und dilemma hat sich ja ein jahr später so bisschen bestätigt. auch ansonsten sehr angenehmes interview. jetzt erst gehört

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