Es ist schon einige Zeit her, dass ich Chefket in Kreuzberg zum Interview getroffen habe. Als wir uns zu 12 Uhr mittags an der Urbanstraße trafen, wirkte er etwas übernächtigt. Er erzählte mir, dass er bis in den frühen Morgen mit anderen Leuten zusammen Musik gemacht hatte. Somit ist die Mittagszeit für nachtaktive Musiker wahrhaft noch der frühe Morgen.
Seit unserem Gespräch ist einiges passiert. Anfang des Jahres 2009 hat Chefket endlich ein musikalisches Zuhause gefunden und bei Edit Entertainment unterschrieben. Ende Februar ist er zudem in London Vize-Weltmeister beim internationalen Finale der “End of the Weak“-Competition geworden, nachdem er ein Jahr zuvor schon die deutsche Meisterschaft für sich entscheiden konnte. An dieser Stelle noch einmal mein Glückwunsch, Chef* – ich denke, du und deine Skills haben es wirklich verdient!
Der Beat im Hintergrund ist von Squ!l, der auch das Instrumental zu “Freak” auf dem im Januar 2009 erschienenen Album “Entwicklungshilfe” von Chefkets Mitbewohner Amewu beigesteuert hat. Zuerst sollte der Track mir nur als Arbeitsbeat während der Postproduktion dienen, aber irgendwie finde ich, dass der Beat eine Stimmung transportiert, die gut zu dem entspannten und – meines Erachtens – sehr tief gehenden und dennoch luftigen Interview passt. Danke, Bruno, für die Erlaubnis, den Beat auch im fertigen Interview benutzen zu dürfen
Allen Hörern kann ich nur empfehlen, das RSS-Feed für diesen Podcast in eurem Medienspieler zu abonnieren, wenn ihr neugierig auf die nächsten Interviews seid (z.B. über iTunes, podster.de oder auch podcast.de). Viel Spaß beim Hören und natürlich gilt auch für HipHop ist…: Ich freue mich über Feedback, genau wie jeder andere. Der Ecoluddit.
Ausgewählte Links:
- A Tribe Called Quest (Wikipedia) (Myspace) (Homepage)
- Nas (Wikipedia) (Myspace) (Homepage)
- Sertab Erener (Wikipedia) (Myspace) (Homepage)
- Edit Entertainment (Myspace) (Homepage)
- End of the Weak (Myspace) (Homepage)









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geht nicht…
gruss
very nice. die frage beim thema “politisch oder nicht” ist halt bloß, ob man das, was ansonsten als “politisches” bleibt, so sehr von den dingen, die chefket jetzt als unpolitisch beschreibt, trennen will. wenn man da nen zusammenhang sieht, und um dem ohnmachtsgefühl entgegenzuwirken, dass politik nur von einer elite im bundestag abhängt, kann man eben den schritt gehen und sagen: alles (bzw jede öffentliche handlung, die wahrgenommen wird) ist politisch.
klar,geht musste auf play now drücken,,gutes interview.
Das war mal ne Info! Der Jung war im Taubenschlag und ich hab ihn nicht registriert unter den KidZz. Normalerweise kannten sie alle mich
Sehr cooles Gespräch und ne Seite die sogar ältere ansprechen sollte! Tight der Jung!!!
Mr. T in Harmony