Über dieses Blog

Die Idee hinter HipHop ist…

Viele Leute hören Rap oder rappen vielleicht sogar selbst. Manche malen Bilder an Wände oder haben in mühsamer Kleinarbeit ein eigenes Tag entworfen. Viele finden vielleicht auch Breakdance faszinierend (so wie ich unsportlicher Keksklumpen) und Anglismen wie Flow, Skinnycap, Headspin, T2B, Durag oder Backpackrapper sind mittlerweile in ihren Alltagssprachgebrauch eingeflossen wie Deutsche Markenbutter.

Vermutlich hat jeder dieser Menschen eine eigene Vorstellung davon, was HipHop für ihn darstellt. Vielleicht besitzt HipHop für jeden einzelnen von ihnen sogar eine eigene, individuelle Bedeutung? Vielleicht sogar würde der eine oder andere von sich behaupten, dass HipHop seinen Lebensweg gar beeinflusst hat oder dies immer noch tut…? So war bzw. ist es zumindest bei mir, und warum sollte dies bei anderen nicht ebenso sein?!

Und das ist genau, was ich in diesem Blog größtenteils tun werde: Ich werde Menschen, die meinen, dass sie HipHop fühlen/denken/leben/ausschwitzen zum Interview bitten und ihnen im Kern nur drei Fragen stellen:

  • Wann und wie sie zum HipHop gekommen sind?
  • Welches ihr bisher einschneidendstes bzw. größtes Erlebnis war, das sie mit HipHop verbinden?
  • Was HipHop für sie bedeutet?

Drei Antworten auf drei (eigentlich) einfache Fragen, die ich hier nicht schriftlich festhalten werde, sondern als Audiofile hinterlege. Allerdings wird mir jedoch die Freiheit obliegen, jedes einzelne Interview-Snippet textlich einzuleiten, denn die Redaktion bin ich ;) Ich strebe einen VÖ-Rhythmus von jeweils zwei vier Wochen an, so dass ihr mit ein bis zwei Interviews pro Monat rechnen könnt. Da dieser Turnus ein recht luftiger ist, abonniert Euch einfach das RSS-Feed und bleibt so automatisch auf dem Laufenden (geht auch als Podcastfeed – einfach die Feed-URL in eurem Mediaplayer eingeben und speichern; im Podcast-Abo werden nur jene mit Audiofile heruntergeladen):

  1. RSS-Feed für alle Einträge
  2. HipHop ist … bei podcast.de
  3. HipHop ist … bei podster.de

Vielleicht wird irgendjemand von Euch den einen oder anderen Interviewpartner wiedererkennen, aber darum geht es hier nicht. Nein, vielmehr interessieren mich an dieser Stelle all die unbekannten Bekannten, die HipHop erst zu dem machen, was er mittlerweile ist. Denn ein Artist weiß ganz genau, was er erzählen muss, damit seine Promotion den gewünschten Erfolg bringt. Ein einfacher HipHopper hat dagegen nichts zu verlieren und braucht auch keinen halbgaren Scheiß zu erzählen – ‘cos you know that shit comes back to you! Viele werden sich jetzt vielleicht fragen, was mein Ansatz noch mit HipHop zu tun hat. Denn wir wissen ja alle: Talking about music is like dancing about architecture. Aber vielleicht ist es ja auch okay HipHop einfach zu dokumentieren, ohne immer zu versuchen den letzten Cent aus ihm ‘rauszuquetschen. Wow, klingt extrem nach Oldschool – HipHop ohne Businessplan.

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